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Anschrift:
Talty 19
11-730 Mikolajki
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+49 4122 982122
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Wilczy Szaniec / Wolfsschanze

Entfernung von Pension Talty: ca 50 km

Das ehemalige Führerhauptquartier befindet sich ca. 8 km nordöstlich von Ketrzyn entfernt in dem kleinen Ort Gierloz. Obwohl viele aus den unterschiedlichsten Gründen eine Besichtigung dieser Anlage ablehnen, wird sie doch sehr stark besucht.

Man kann das Areal auf eigene Faust (es ist aber ratsam, einen Lageplan zu kaufen) erforschen. Es ist aber zu beachten, die verschiedenen Objekte sind aus Sicherheitsgründen nicht zu betreten oder zu besteigen. Die Besichtigungstour dauert je nach Route 1 bis 1 1/2 Stunden.

Die Führung durch einen sachkundigen Fremdenführer dauert ca. 1 bis 2 Stunden.

Touristinformation
pl. Pilsudskiego 1
11-400 Ketrzyn
Tel.: +48(0)89 751 47 65
e-mail: itketrzy@um.ketrzyn.ids.pl
web: www.wolfsschanze.home.pl
http://www.mazury.info.pl/gierloz/

 


Gedenktafel, enthüllt am 20. Juli 1992


In polnischer und deutscher Sprache ist darauf zu lesen:
"Hier stand die Baracke, in der am 20. Juli 1944 Claus Schenk Graf von Stauffenberg ein Attentat auf Adolf unternahm. Er und viele andere, die sich gegen die nationalsozialistische Diktatur erhoben hatten, bezahlten mit ihrem Leben."


Mamerki / Mauerwald
(in der Nähe von Sztynort)

Entfernung von Talty: ca.68 km

Diese ausgedehnte Bunkeranlage am Mauersee war früher Sitz des Oberkommandos des Heeres (OKH). Sie wurde zwischen 1940 und 1941 von der Organisation Todt errichtet. Es gibt hier ca. 30 gut erhaltene Bunker, die Nazis haben es nicht geschafft sie zu sprengen. Sie wurden im Januar 1945 kampflos von der Wehrmacht verlassen. Einzigartig sind die riesigen Luftschutzbunker mit einer Länge von 25 m, Decken und Mauern sind 7 m dick. In einem identischen Bunker wohnte Adolf Hitler. An einem dieser Bauwerke führt eine Holztreppe zum Dach, wo man einen Blick auf den Mauersee und seine Umgebung hat.
Übersicht: www.mamerki.com/mapa.html

it Touristinformation
Mamerki
Karolewo 22/23
11-400 Ketrzyn
Tel.: +48(0)89 752 42 83
web: www.mamerki.com

Bunker im Mauerwald


Anfahrtskizze
Polska

Der Große Masurische Kanal

Entfernung von Talty: ca. 73 km

Schleuse am Masurischen KanalErste Pläne zum Bau des Großen Masurischen Kanals auf die Mitte des 19. Jahrhunderts zurück. Ziel war die Schaffung einer Wasserstraße, die die Großen Masurischen Seen mit dem Baltikum verbinden sollte. Vom Jezioro Mamry (Mauersee) sollte durch den See Rydzówka über die Łyna (Alle) und den Pregel eine Verbindung nach Königsberg geschaffen werden.
Jahrhundertelang waren neben der Eisenbahn die Wasserwege der einfachste und ökonomischste Weg, große Mengen an Lasten zu befördern. Der Kanal sollte das unterentwickelte Masuren mit dem Baltikum und der Hansestadt Königsberg verbinden. Holz, Getreide und Baumaterial sollten ausgeführt, Kohle und Düngemittel im Gegenzug nach Masuren transportiert werden.
Um den Höhenunterschied von 110 m vom Jez. Mamry zum Pregel zu überbrücken, waren 10 Schleusen vorgesehen. Fünf von Ihnen befinden sich heute auf polnischem Territorium, fünf weitere auf dem Gebiet der heutigen Exklave Kaliningrad.
Im Jahre 1911 begann man mit dem Bau dieses Projektes, das eine Gesamtlänge von 51,2 km haben sollte. Bei Ausbruch des ersten Weltkrieges wurden die Bauarbeiten unterbrochen. Erst im Jahr 1934 wurden sie wieder aufgenommen.
Im Nordwesten des Jez. Mamry, nahe der Ortschaft Mamerki, beginnt der Große Masurische Kanal. Fünf Kilometer nordwestlich befindet sich die erste Schleusentreppe mit der beeindruckenden Schleuse Leśniewo Górne (die größte gebaute Schleuse mit einem Hub von 17,2 m) und kurz darauf die Schleuse Leśniewo Dolne (Hub 10,5 m). Weiter nordwestlich mündet der Kanal in den Jezioro Rydzówka (Rehsauer See). An der norwestlichsten Spitze dieses Sees befindet sich die Schleuse Guja, ein formalästhetisch großartiges Bauwerk. Weiter nördlch liegt die Schleuse Bajora und weitere vier km nördlich die Schleuse Długopola, die letzte auf dem polnischem Gebiet. Der Krieg verhinderte die Festigstellung dieses ergeizigen Projektes. Bis zur heutigen Zeit wurde der Bau nicht fortgesetzt.
So hat den Großen Masurischen Kanal nie ein Frachtschiff befahren obwohl er fast fertiggestellt war. Er ist und bleibt ein touristischer Höhepunkt für die Liebhaber historischer Wasserwege.